Licht Raum und Wahrnehmung – im Zukunftsdesign
Licht gestaltet Räume, beeinflusst Wahrnehmung und prägt unser Wohlbefinden. In einer Zeit globaler Unsicherheiten und zunehmender gesellschaftlicher Spannungen gewinnt das subjektive Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum weiter an Bedeutung. Fragen nach Orientierung, Aufenthaltsqualität und wahrgenommener Sicherheit stehen dabei zunehmend im Fokus städtischer und gestalterischer Diskussionen.
Durch meine Arbeit als Lighting Designerin und die wissenschaftliche Auseinandersetzung im Rahmen meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit der Frage, wie Licht Menschen und Räume miteinander verbindet – und welchen Beitrag es zur Wahrnehmung von Sicherheit leisten kann.
Dabei stehen nicht nur technische Lösungen im Mittelpunkt, sondern vor allem die Bedürfnisse und Wahrnehmungen der Nutzerinnen und Nutzer. Mein Anspruch ist es, planerische Praxis mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen zu verknüpfen und komplexe Fragestellungen interdisziplinär zu betrachten. Die Verbindung von Forschung und Anwendung ermöglicht es, Lichtkonzepte zu entwickeln, die sowohl funktionalen als auch gesellschaftlichen, gestalterischen und menschlichen Anforderungen gerecht werden.
Masterarbeit: Licht und Sicherheit – Viel Licht hilft viel?
Licht gilt seit Jahrzehnten als ein zentrales Instrument zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum. Doch führt mehr Beleuchtung tatsächlich zu mehr Sicherheit? Oder ist der Zusammenhang komplexer, als häufig angenommen wird?
Im Rahmen meiner Masterarbeit mit dem Titel
„Licht und Sicherheit – Viel Licht hilft viel? Interdisziplinäre Analyse subjektiver Sicherheit im öffentlichen Raum: Zusammenspiel von Licht, Raumstruktur, Wahrnehmung und gesellschaftlichem Diskurs zu Kriminalität“
untersuche ich die Wechselwirkungen zwischen Beleuchtung, räumlicher Gestaltung und dem subjektiven Sicherheitsempfinden von Menschen.
Die Arbeit betrachtet nicht nur lichttechnische Aspekte, sondern verbindet Erkenntnisse aus Stadtplanung, Umweltpsychologie, Kriminologie und Wahrnehmungsforschung. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Faktoren dazu beitragen, dass sich Menschen in öffentlichen Räumen sicher oder unsicher fühlen – und welche Rolle Licht dabei tatsächlich spielt.
Zwischenfazit der Forschung
Die bisherigen Untersuchungen deuten darauf hin, dass die wahrgenommene Sicherheit nicht allein von der Beleuchtungsstärke abhängt. Ebenso relevant sind die Raumstruktur, Sichtbeziehungen, soziale Nutzungsmuster sowie gesellschaftliche Vorstellungen und Diskurse über Kriminalität.
Zielsetzung
Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, öffentliche Räume künftig differenzierter und nachhaltiger zu planen – mit Beleuchtungskonzepten, die nicht nur hell, sondern auch bedarfsgerecht, energieeffizient und nutzerorientiert sind.
Zusammenarbeit
Gerne unterstütze ich Sie bei Ihren Projekten und Fragestellungen rund um Licht, Raum und Wahrnehmung. Dabei verbinde ich wissenschaftlich fundierte Analysen mit praxisorientierten Lösungen, um individuelle und nachhaltige Beleuchtungskonzepte zu entwickeln.
